Brueh (Benutzer)
Fresh Boarder
Beiträge: 4
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Kann es der Kunde wirklich besser? vor 8 Monaten, 3 Wochen
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Hallo.
Man soll sich für externe Quellen öffnen und diese mit einbeziehen bei der Innovationsfindung.
In diesem Zusammenhang finde ich es als kritisch anzusehen, dass der Kunde Innovationen hervorbringt. Das es einige Tüftler gibt, die sich intensiv mit Innovationen beschäftigen will ich gar nicht bestreiten. Aber dies ist mit Sicherheit die Ausnahme statt die Regel.
Und welcher Kunde soll mehr Know How bestitzen als ein Insider und eher eine Innovation hervorbringen? Dies ist wohl auch eher die Ausnahme statt die Regel.
In diesem Sinne sehe ich es als kritisch den Kunden als Innovationsmotor zu nennen.
Externen Partner ja, Kunden wohl eher nur die Ausnahme.
Gibt es Literatur die dies eben so kritisch sieht wie ich oder warum kann ich dazu keine Aussagen finden?
Um andere Meinungen und Literaturhinweise würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Jochen Filbsen
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Aw: Kann es der Kunde wirklich besser? vor 7 Monaten
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Ich glaube nicht, dass es der Kunde besser kann; zumindest nicht alleine.
Aber der Kunde weiss was er will, auch wenn er das nicht immer ausdrücken kann. Es ist also die Aufgabe von uns Innovatoren hier tätig zu werden und Wege zu finden, wie wir den Kunden in unseren Innovationsprozess einbinden können, so dass es Nutzen stiftet.
Ganz offensichtlich ist natürlich in der frühen Phase, wenn Ideen und Lösungen gesucht werden, möglich. Aber auch später, wenn es darum geht Produktlösungen zu testen, zu bewerten und vielleicht Fehler rechtzeitig zu identifizieren kann der Kunde gut unterstützen.
Ich stehe also weiter zu meiner Aussage: Der Kunde kann es nicht besser. Aber gemeinsam mit dem Kunden bekommen wir ein besseres Ergebnis als ohne ihn.
Was ist Ihre Meinung dazu?
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Aw: Kann es der Kunde wirklich besser? vor 1 Monat, 1 Woche
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Ich schreibe derzeit eine Bachelorarbeit zum Thema Grenzen von Kunden als Ideengeber für Innovationen. Derzeit kann ich bereits sagen, dass man sehr zwischen den Formen von Innovationen unterscheiden muss. Inkrementelle Innovationen wie das berühmte Beispiel eines zusätzlichen Handgriffs an eine Bohrmaschine um besser Druck ausüben zu können und damit die Hände nicht heiß werden, sind sicher auch von Kunden möglich und recht oft zu finden. Tiefgreifende Inventionen wie die Verbesserung von Medikamenten zum Beispiel sind allerdings von Kunden kaum zu erwarten. Den Kunden mangelt es oft am nötigen Wissen, an der nötigen Ausstattung sowie an der Motivation infolge von meist unentgeltlichem Aufwand ihrerseits und der fehlenden Sicherung ihres geistigen Eigentums bzw. ihrer Ideen.
Gegenbeispiele von Kunden, die schon dadurch motiviert sind, dass sie mitwirken können, gibt es allerdings auch zu genüge - insbesondere bei den angesprochenen inkrementellen Inventionen bzw. daraus entstehenden Innovationen.
Auch als eine Unterstützung für meine B.Arbeit aber auch aus eigenem Interesse interessiert mich ihre Meinung dazu ebenfalls.
Hoffentlich werden die Beiträge zu diesem Thema in nächster Zeit mehr. Unabhängig von meiner B.Arbeit halte ich dies nämlich auch für ein real sehr wichtiges Thema.
MfG Michael
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