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Apr 29
2010

Erfolgreiches Crowdsourcing – erste virtuelle PKW-Entwicklung

Erstellt von: Carmen Siegeler in in Entrepreneurship 2.0

Carmen Siegeler

Der US-Autohersteller Local Motors hat erstmals einen PKW durch Crowdsourcing entwickeln lassen. Autofans, Entwickler und Ingenieure arbeiteten in einem virtuellen, offenen Entwicklungsprozess zusammen. Unter den zahlreichen Ideen der Community wurde das Design von Sangho Kim ausgewählt.


Die Zulieferteile für den Rally Fighter, einen geländetauglichen Sportwagen, wurden von außen zugekauft. Kunden können sich von den Design-Ideen der Community inspirieren lassen, um ein Fahrzeug nach persönlichen Wünschen zusammenzustellen.


Neu ist auch die Endmontage: die Kunden können in sogenannten "Micro-Factories" ihr Auto mit Unterstützung der Local Motors Experten selbst zusammenbauen. Der gesamte Prozess dauert zwei Wochen, wobei an sechs Tagen bzw. zwei Wochenenden die Kunden selbst gefordert sind. Voraussichtlich ab Juni kann man den Rally Fighter für ca. 50.000 US-Dollar kaufen.

 

Apr 27
2010

nachhaltig:innovativ - Das Deutsch-Brasilianische Wissenschaftsjahr

Erstellt von: Carmen Siegeler in in Entrepreneurship 2.0

Carmen Siegeler

"nachhaltig:innovativ" - unter diesem Motto finden im Rahmen des Deutsch-Brasilianischen Jahr der Wissenschaft, Technologie und Innovation 2010/11 zahlreiche Aktivitäten in beiden Ländern statt. Das Ziel ist, neue Impulse zu setzen für die Wirtschafts- und Forschungskooperation beider Länder.

Die Schwerpunkte der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung, Entwicklung und Technologie liegen bisher in der Ressourcen- und Umweltforschung. Dies soll nun auf andere Innovations- und Technologiethemen ausgeweitet werden. Gleichzeitig sollen auch Unternehmen noch mehr eingebunden werden, um Zukunftsmärkte zu erschließen. 

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesministerium für Bildung und Forschung unter http://www.hightech-strategie.de/de/1831.php

 

 

Apr 15
2010

World Intellectual Property Day am 26.4.2010

Erstellt von: raida in in Innovationsmanagement allgemein

raida

Wußten Sie schon, dass das weltweite Patentwesen sich jährlich am 26.4. selbst feiert? Die World Intellectual Property Organization (WIPO) hat den Tag im Jahre 2001 eingeführt, um die vielen Innovatoren und Erfinder in unserer Welt zu ehren, die die Entwicklung und Veränderung unserer Gesellschaft mit Ihren Ideen und den resultierenden Innovationen aktiv mitgestalten. Es wurde der 26.4. gewählt, weil an diesem Tag im Jahre 1970 die WIPO gegründet wurde.

Interessant ist, dass der Tag jedes Jahr unter einem neuen Motto steht:

  • 2001 - Creating the Future Today
  • 2002 - Encouraging Creativity
  • 2003 - Make Intellectual Property Your Business
  • 2004 - Encouraging Creativity
  • 2005 - Think, Imagine, Create
  • 2006 - It Starts With An Idea
  • 2007 - Encouraging Creativity
  • 2008 - Celebrating innovation and promoting respect for intellectual property
  • 2009 - Green Innovation
  • 2010 - Innovation - Linking the World

Das diesjährige Motto finde ich besonders schön, da es impliziert, dass das Ganze mehr ist als die Summe der Teile. Genau dies trifft auch für Open Innovation zu - so let's link together.

Apr 08
2010

Innovationsquellen der Unternehmen

Erstellt von: raida in in Innovationsmanagement allgemein

raida

Innovation ist neben Kostenreduzierung bzw. Rationalisierung mittlerweile der zweitwichtigste Fokus vieler Unternehmen. Um relevante Ideen für Innovationen zu finden, nutzen viele Unternehmen – meist parallel – drei interne Innovationsquellen:

  • Ideen der Mitarbeiter
  • Ergebnisse der Forschungsabteilungen
  • Analysen von Wettbewerbsprodukten, Märkten und Wettbewerbern. 

 

Aus einer jüngst durchgeführten Umfrage geht hervor, dass im Schnitt die Ideen der Mitarbeiter zu etwa einem Drittel zu den Innovationen in Unternehmen beitragen (die Existenz eines Ideenmanagement ist hier eine Voraussetzung). Je nach Branche nimmt die Forschung als Innovationsquelle einen unterschiedlichen Stellenwert ein. So ist beispielsweise in der pharmazeutischen und chemischen Industrie gerade diese Innovationsquelle stark ausgeprägt. Nachteilig ist, dass die Umsetzung von Forschungsergebnissen in Innovationen oft Jahre dauern kann. In allen Branchen der produzierenden Industrie nimmt die Analyse als Innovationsquelle einen dominanten Anteil ein (bis zu 50%). Aus ihr resultieren die größte Anzahl an Innovationen, seien es Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen.

Dass gerade der Analyse ein großer Anteil der Innovationen entstammt, ist nicht verwunderlich. Dies liegt allein schon daran, dass dieses Vorgehen ein sicherer und bekannter Weg ist. Denn die Analyse setzt in der Regel auf einem Benchmarking des Wettbewerbs bzw. der Wettbewerberprodukte auf. Dabei besteht jedoch immer die Gefahr, dass Unternehmen sich zu sehr mit Ihren angestammten Märkten sowie den etablierten Produkten auseinandersetzen und somit vorrangig inkrementelle Innovationen (= geringfügige Verbesserungen) bzw. Varianten vorhandener Produkte ableiten. Die Erhöhung der Variantenvielfalt führt jedoch häufig zu höheren Produktionskosten und geringeren Margen. Daraus kann letztendlich resultieren, dass für radikale Innovationsprojekte zu wenig Geldmittel zur Verfügung stehen.

Da in Zukunft neue Produkte vermehrt an den Schnittstellen von Branchen bzw. auch technischen Disziplinen entstehen oder sich durch Integration unterschiedlicher Technologien auszeichnen werden, ist es für Unternehmen mittelfristig (überlebens-) wichtig, sich auch externer Innovationsquellen zu bedienen. Unternehmen sollten sich aktiv öffnen, Networking betreiben und mit anderen (insbesondere branchenfremden) Unternehmen oder Forschungseinrichtungen kooperieren. Das bekannte und früher häufig aufgetretene „Not-Invented-Here-Syndrom“ sollte inzwischen überwunden sein und der Vergangenheit angehören.

Neben internen und externen Innovationsquellen kann auch die systematische Untersuchung der Technologien und Kompetenzen eines Unternehmens Wege zu neuen Innovationen in neuen Märkten offenbaren. Diese Vorgehensweise wird allzu häufig vernachlässigt, da Unternehmen dazu tendieren, die eigenen Technologien ausschließlich aus der Perspektive ihrer bestehender Märkte und Produkte zu sehen und zu beurteilen. Hier kann eine externe Analyse helfen, verborgenen Potentiale der Unternehmen aufzudecken und zu nutzen.   

Apr 07
2010

Open "Interface" Innovation: StreetScooter der RWTH Aachen

Erstellt von: raida in in Entrepreneurship 2.0

raida

In einem kurz zurückliegenden Blog wurde schon vom Campus Projekt auf dem Gelände der RWTH Aachen berichtet. Ein bereits gestartetes, sehr ehrgeiziges Projekt ist der "StreetScooter", ein völlig neu entwickeltes, preiswertes Elektromobil-Konzept für den urbanen Verkehr. Bemerkenswert ist, dass nicht nur die technische Entwicklung, sondern auch eine Kleinserien-Fertigung direkt durch die Hochschule in Kooperation mit zahlreichen mittelständischen Unternehmen erfolgen soll (bislang unterstützen17 Unternehmen das Projekt). Langfristiges und erklärtes Ziel ist die Großserienfertigung - unabhängig von etablierten Automobilherstellern.

Ermöglicht werden soll dies durch intelligente, netzwerkorientierte und mittelstandsgetragene Wertschöpfungsstrukturen, die einen "virtuellen Automobilhersteller" erschaffen. In einer ersten, zwei Jahre dauernden Phase sollen zunächst die Fertigungsverfahren entwickelt werden und ein Grundtypus des Fahrzeugs als sogenannte "Innovationsplattform" entstehen. Sobald technische Machbarkeit und Produktionsfähigkeit nachgewiesen sind, sollen in einem 18-Monats-Rhythmus Fahrzeuge mit  Produktinnovationen auf den Markt gebracht werden. Aufgrund des modularen Konzept sollen innovative Technologien leicht integriert werden können. Der Modularisierungsansatz orientiert sich nicht nur an fertigungstechnischen Rahmenbedingungen, sondern auch auch an den Technologielebenszyklen sowie dem funktionalen Zusammenspiel der Komponenten.

Für die Entwicklung werden ähnliche Projektstrukturen wie in der Automobilindustrie genutzt. Besonderes Augenmerk wurde jedoch auf die Integration externer, nicht direkt mit dem Projekt verbundener Entwicklungspartner gelegt. Durch Definition und Offenlegung
bestimmter Schnittstellen innerhalb des Gesamtfahrzeugs wird eine Innovationsplattform für spätere Zusatzausrüster geschaffen. Diese entwickeln Lösungen, die später in neue Modelle einfließen oder während der Nutzung ausgetauscht werden (z.B. Multimedia-Komponenten). So können Entwicklungs- als auch Montagekosten reduziert werden. Durch die extreme Modularisierung und die dadurch klar spezifizierbaren Schnittstellen ensteht ein definiertes technisches INTERFACE, welches gezielte Ausschreibungen - z.B. im Internet - im Sinne von "Open Innovation" emöglicht. Die Aachener nennen dies "Open Interface Innovation".  Die eingereichten Lösungsvorschläge werden gesammelt und folgend von einem Konsortium bewertet. Bei Umsetzung von Ideen erfolgt eine entsprechende Vergütung.     

Persönlich bin ich sehr neugierig, ob sich StreetScooter auf dem hart umkämpften Automobilmarkt behaupten wird. Die neuartige Modulstruktur des Fahrzeuges, das innovative Kooperationsmodell sowie der frische Mut der Hochschule und der mittelständischen Unternehmen, dieses innovative Vorhaben in die Tat umzusetzen, verdienen jedenfalls großen Respekt.     

Siehe auch: Elektromobilität: Die Vision wird Wirklichkeit - Serie, Teil 8 Das Volks-Elektroauto geht an den Start

 

Apr 06
2010

Innovationsmanagement mal ganz einfach erklärt

Erstellt von: Jörg Walter in in Innovationsmanagement allgemein

Jörg Walter

Wie erkläre ich Innovationsmanagement mit einfachen Bilder? Schauen Sie hier:

 

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Carmen Siegeler 

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