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Apr 01
2010

Zukunft-Innovation.com ist online

Erstellt von: Jörg Walter in in Ideen & Kreativität

Jörg Walter

Seit gut drei Wochen ist nun die Plattform Zukunft-Innovation.com online. Ich hatte Ihnen das Projekt vor einiger Zeit ja schon mal vorgestellt. Die Plattform wird durch 3M Österreich betrieben und hat nach eigenen Aussagen das Ziel die Innovationskultur und Innovationsfähigkeit im deutschsprachigen Raum zu fördern.

Was kann man auf Zukunft-Innovation.com denn finden?

Nun, der wichtigste Teil ist sicherlich der Bereich der Ideenwettbewerbe und Fragestellungen. Unternehmen haben hier die Möglichkeit Fragestellungen einzubringen, die von den registrierten Innovatoren beantwortet und bearbeitet werden können. Derzeit sind 7 Fragen aktiv. Die Fragestellungen reichen dabei vom Thema eMobility (eingestellt von Siemens) bis hin zr Zukunft des Lesens(eingestellt von MediaCom). Derzeit kommen die Fragesteller noch mehrheitlich aus Österreich. Ich bin gespannt, wann deutsche und schweizer Unternehmen diese Plattform für sich entdecken.

 Neben der sogenannten "Kreativ-Zone" mit Fragestellungen gibt es eine "Community" in der die beteiligten Firmen und Innovatoren vorgestellt werden.  Ein Blog ist natürlich ebenfalls vorhanden.

Bemerkenswert an Zukunft-Innovation.com sind die geringen Kosten für Fragesteller, die das Konzept für Unternehmen interessant machen dürfte. Nach eigenen Angaben verfügt die Plattform mehr als 500 Innovatoren, was aus meiner Sicht ein sehr gutes Ergebnis ist.

Ich bin gespannt, wie sich die Plattform entwickelt.

Apr 01
2010

Schweiz: Neue Plattform für Innovation

Erstellt von: raida in in Kooperation & Netzwerke

raida

Kürzlich hat das IFJ Institut für Jungunternehmen mit Unterstützung der Gebert Rüf Stiftung und in Partnerschaft mit Hyperweek und swissnex Boston eine neue englischsprachige Social-Media-Plattform ins Leben gerufen:  inno-swiss.com.

Die Plattform soll die internationale Präsenz der Schweiz im Bereich Innovation erhöhen und auf nationaler Ebene die Innovationsaktivitäten bündeln sowie  die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch intensivieren. 

Sie  richtet sich gleichermaßen an innovative Unternehmen und Start-ups, Investoren,  Förderstellen und Forschungsinstitute und ist in die Bereiche Information / Communication Technology, Biotech, Medtech, Cleantech, Micro/ Nano Technology, Electronics-Mechanics sowie Material-Chemicals unterteilt.

Mär 31
2010

Mit Cluster und Kooperationen die Innovationsfähigkeit steigern

Erstellt von: Jörg Walter in in Kooperation & Netzwerke

Jörg Walter

Das wohl bekannteste Technologiecluster der Welt ist das Silicon Valley in Kalifornien.  Ursprünglich als Industriepark von der Stanford University gegründet, beherbergt dieses Gebiet einen großen Teil der weltweit führenden Technologieunternehmen, wie z.B. Cisco Systems, AMD und Google.  Große Technologie- und Innovationssprünge wurden durch diese Unternehmen bewältigt und man kann sicherlich behaupten, dass das Silicon Valley einer der Treiber für die Entwicklung des Internets und seiner Anwendungen war und ist.

Cluster und räumliche Nähe von Unternehmen und Universitäten befruchten und schaffen den Boden für neue Technologien und Innovationen. Aber nicht nur in Kalifornien funktioniert dieses Prinzip, auch Indien, China, Singapur oder Finnland bilden erfolgreiche Technologiecluster.

RWTH Aachen - Campus MelatenIn Deutschland hat man in der Vergangenheit jedoch vergeblich nach solch einem Cluster gesucht. Die RWTH Aachen hat nun in den letzten Jahren die Initiative ergriffen und plant Europas größten Technologie-Campus. Insgesamt stehen 2,5 Quadratkilometer Fläche für Unternehmen und Hochschule zur Verfügung. Bei der Gesamtinvestition wird mit ca. 2 Milliarden Euro gerechnet.

Vorgesehen sind 19 Technologiecluster, darunter Themenbereiche wie Bio-Medizintechnik, Optische Technologien und nachhaltige Energietechnik.  Die enge Verzahnung zwischen Forschung und Unternehmen (bisher haben mehr als 90 Unternehmen ihr Beteiligung zugesagt) sollen Innovationen beschleunigen.

Ich glaube, dass die Initiative der RWTH Aachen ein zukunftsweisendes Konzept ist, die Innovationsfähigkeit in Deutschland zu erhöhen und uns technologisch wettbewerbsfähig zu machen. Ein Land wie Deutschland lebt von seinem Wissen und der Fähigkeit dieses zu organisieren und auch zu kommerzialisieren.

Schon in diesem Jahr soll es los gehen. Ich bin auf die ersten  Ergebnisse gespannt.

Mär 30
2010

Neuer kreativer Master-Studiengang: "MICL"

Erstellt von: raida in in Innovationsmanagement allgemein

raida

Organisations-Psychologen der City University London haben in einer Ende 2009 abgeschlossenen Studie festgestellt, dass für 79% der Führungskräfte in Großbritannien das Thema Innovation einen hohen bis sehr hohen Stellenwert besitzt. Die Studie listet außerdem Erfolgsfaktoren für innovative Unternehmen auf:

  • Management-Unterstützung und Offenheit gegenüber Innovation
  • Führungskräfte gestalten eine Kultur, die zu Innovationen anregt
  • Die richtigen Teams werden für Innovationsvorhaben zusammengeführt
  • Freiheit / Verantwortung bei der Durchführung von Innovationsprojekten
  • Entwicklung einer Innovationsstrategie und Ableitung von Prioritäten 

 

Die City University London reagierte anscheinend prompt auf die Studie und bietet ab September 2010 einen neuen, zweijährigen Teilzeit-Management-Studiengang, den "Master of Innovation, Creativity and Leadership", kurz "MICL" an. Der Studiengang richtet sich an zukünftige Innovationsführer und möchte Ihnen spezielle Fähigkeiten für ihr Berufsleben vermitteln, so dass sie Gruppen und Unternehmen kreativ führen können und dadurch mehr Breakthrough-Innovationen ermöglichen.   

Großer Wert wird bei dem Studiengang auf Interdisziplinarität und holistische (d.h. auch nicht-technische) Sichtweisen gelegt. Neben Kreativ-Techniken werden auch psychologische Kenntnisse im Bereich der Kreativität vermittelt. Dabei geht es beispielsweise um die Identifizierung und Entwicklung kreativer Talente, die Schaffung einer kreativen Arbeitsatmosphäre oder die Lenkung kreativer Energien in Gruppen.

In vielen aktuellen Trendstudien wird das Entstehen einer neuen kreativen Bewegung in der Gesellschaft prognostiziert. Es ist daher damit zu rechnen, dass schon in naher Zukunft vermehrt Studiengänge mit kreativen Inhalten angeboten werden und viele Unternehmen auch die entsprechenden Talente ihrer Mitarbeiter berücksichtigen. 

 

Mär 29
2010

Spielen Sie noch Bingo oder innovieren Sie schon?

Erstellt von: Jörg Walter in in Innovationsmanagement allgemein

Jörg Walter

Zum Start der neuen Woche habe ich mal wieder einen kleinen Gedankenanstoss aus dem Hause IBM. Denken Sie bei Ihrem nächsten Innovationszirkel doch einfach mal darüber nach ob Sie gerade Buzzwordbingo spielen, oder sich wirklich der Innovation widmen.

 

 

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche!

Mär 16
2010

Innovative Köpfe braucht das Land! ... und mehr Veränderungsdynamik!

Erstellt von: raida in in Innovationsmanagement allgemein

raida

Deutsche Bank Research hat Ende Januar 2010 eine Studie mit dem Titel "Innovative Köpfe braucht das Land!" vorgestellt. Neben interessanten Ergebnissen bezüglich der Innovationsaktivität von Deutschland im internationalen Umfeld wird auch ein Vergleich der einzelnen Bundesländer untereinander präsentiert, wobei folgende acht Indikatoren berücksichtigt wurden:

  • Forschungs-und Entwicklungsausgaben in % des BIP
  • Beschäftigte in Forschung und Entwicklung in % der Erwerbspersonen
  • Hochschulabschlüsse in % der jeweiligen Altersjahrgänge
  • Erwerbstätige in % der Erwerbspersonen
  • Produktivität (BIP / Erwerbstätige)
  • Wanderungssaldo 18 -65 Jähriger in % der Bevölkerung
  • Gründungsintensität, Gründer je 10.000 Erwerbstätige
  • Patentanmeldungen pro 100.000 Einwohner

Baden-Würtemberg schneidet im Bereich Innovationskraft erneut besser ab als die anderen Bundesländer (vgl. hierzu Baden-Württemberg besitzt die besten Innovationsbedingungen im Ländervergleich)  - dies jedoch auch im Hinblick auf die Veränderungsdynamik in den letzten fünf Jahren! Was sich häufig auf Unternehmensebene zeigt, bestätigt sich auch auf Länderebene. Die Studie weist auf folgende Maßnahmen zur Erhöhung der Innovationskraft hin:

  • Wissens-und Kompetenzzusammenführungen
  • Kollaborationen, strategische Zusammenarbeit - "Projektwirtschaft"
    („glokale", kooperative Wertschöpfung in eigenständigen, temporären Projekten)
  • neue Kombinationen von Wissensfeldern (Wissen unterschiedlicher Disziplinen) mit bestehenden Produkten/Dienstleistungen zur Sicherung von Nischen

Es ist erfreulich, dass Veränderung hierzulande mehr und mehr als Chance verstanden wird. In einer sich immer schneller verändernden Welt hängt Top-Performance zunehmend von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ab.

Studie von Deutsche Bank Research: Innovative Köpfe braucht das Land! 

Mär 02
2010

Mitarbeiter-Tausch: neues Wissen fürs Unternehmen

Erstellt von: Carmen Siegeler in in Wissen

Carmen Siegeler

Eine besondere Art der Kooperation sind der Markenartikler Procter & Gamble und Google eingegangen: Um kostengünstig Wissen auszutauschen haben die Unternehmen Mitarbeiter getauscht.

Ein Team von Procter & Gamble tauschte für einen Monat mit einem Team von Google. Die Teams arbeiteten direkt in Projekten mit, so dass das Wissen auch direkt umgesetzt werden konnte. Das Google-Team kümmerte sich darum, dass die Internet-Werbung für ein Waschmittel interaktiv gestaltet werden kann. Da das Wissen hierzu intern nicht vorhanden war, brachte der Tausch für Procter & Gamble Kosten- und Zeitvorteile.

Mitarbeitertausch kann also neues Anwenderwissen ins Unternehmen bringen, was in Zeiten der Einsparung durchaus eine sinnvolle Ergänzung sein kann.

Dem Thema widmet sich auch die Initiative HR2.0 der Dax und Blue Chip Unternehmen" der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für Arbeit und Beschäftigung SWAB.

Autoren

Jörg Walter

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TMG Karlsruhe

XING

Carmen Siegeler 

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