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Dez 01
2010

Open Innovation Konferenz in Frankfurt

Erstellt von: Jörg Walter in in Open Innovation

Jörg Walter

Morgen startet in Frankfurt die 2-tägige Open Innovation Konferenz, die vom Handelsblatt im Sheraton Hotel durchgeführt wird.

Ich freue mich auf die Vorträge der folgenden Redner:

  • Prof. Dr. Ellen Enkel, Leiterin des Dr. Manfred Bischoff Institutes für Innovationsmanagement der EADS 
  • Dipl. Ing (FH) Eckard Foltin, Head of Creative Center, Bayer MaterialScience AG 
  • Dr. Michael Koch, Manager Science Relations and Innovation Management, BASF SE 
  • Prof. Dr. Thomas Müller-Kirschbaum, Corporate Senior Vice President, Henkel AG & Co. KGaA 
  • Frank Mattes, Senior Manager, Innovations- und Change Management, HLP Hirzel Leder & Partner 
  • Dr. Michael Heiss, Principal Consultant Open Innovation, Siemens AG
  • Jörg Heuer, Leiter Exploration & Enabling Technologies, Deutsche Telekom AG, Laboratories
  • Bernhard Schweizer, Geschäftsführer, InnovationLab GmbH
  • Dr. Klaus Griesar, Leiter der Konzeptlabore Deutschland, Merck KGaA
  • Dr. Oliver Weinmann, Geschäftsführer, Vattenfall Europe Innovation GmbH
  • Dipl.-Ing., M.Sc. Robert Heismann, Leiter Innovationsmanagement, Porsche AG
  • Dr.-Ing. Carlos Härtel, Direktor, GE Global Research
  • Prof. Dr. Marc Drüner, Professur für Marketing und Innovationsmanagement Steinbeis-Hochschule Berlin
  • Dr. Ulrich Weiss, Head of Strategic Innovation Management, OSRAM GmbH
  • Dieter Klasmeier, Marketing Communications Operations Manager, eB Leader 3M
  • Jens Bode, Global Strategic Insight Manager, Henkel AG & Co. KGaA
  • Gülderen Tuna, Head of Marketing, DHL Solutions & Innovations
  • Dr. Fee Steinhoff, Leiterin Projektfeld „User Driven Innovation", Deutsche Telekom AG
  • Thomas Andrae, Director, 3M New Ventures

 

Wir als OpenInnovators.de sind als Medienpartner dabei und ich werde an beiden Tagen persönlich da sein. Sprechen Sie mich also ruhig an! Ich freue mich über jeden Kontakt.

Nov 26
2010

Gastbeitrag von Jens-Uwe Meyer: Kreativ trotz Krawatte – warum es Unternehmen so schwer haben, auf neue Ideen zu kommen

Erstellt von: Jens-Uwe Meyer in in Innovationsmanagement allgemein

Jens-Uwe Meyer
Unternehmen haben häufig ein Problem: Die Flut der Analyseinstrumente, der Prozesse und der festen Strukturen, die sie brauchen, um das operative Geschäft voranzutreiben, hat mittlerweile das verdrängt, was Menschen wie Walt Disney, Thomas Edison und Albert Einstein ausgezeichnet hat: Die Überzeugung ein Ziel zu verfolgen, an das Unmögliche zu glauben und Regeln zu brechen statt sie blind zu befolgen.

Was die weltweit innovativsten Unternehmen anders machen

Die weltweit innovativsten Unternehmen teilen ein Verständnis von Innovation, das herkömmliche Managementkonzepte auf den Kopf stellt: Klassische Unternehmen suchen nach Tools und Prozessen, die sie innerhalb bestehender Strukturen umsetzen können. Doch Tools und Prozesse sind kopierbar. Die dahinterstehende Kultur nicht. Nicht umsonst heißt es über Google, die „außergewöhnliche Organisationskultur" sei die „Seele des Unternehmens". Die kreative Grundeinstellung ist auch die Wurzel der kreativen und innovativen Unternehmensstrategie von Disney. Das Unternehmen hat ein eigenes Institut, dessen Ziel unter anderem darin besteht, Kreativität und Inspiration zu fördern. Und selbst der Bankkonzern HSBC betrachtet die Gruppenkultur - die einzelnen Länder und Regionen handeln praktisch unabhängig voneinander - als Wettbewerbsvorteil.

Die Ebenen einer Innovationskultur

  1. Innovation. Ohne Kompromisse.
    Können Sie sich vorstellen, dass Apple-Chef Steve Jobs eine Bühne betritt und folgenden Satz sagt? „Aufgrund des generell schwierigen Marktumfelds haben wir uns entschlossen, unsere Innovationsanstrengungen zunächst einmal zurückzustellen." Unvorstellbar. Jede Umkehr würde einem Schock gleichkommen würde.
  2. Einzigartige „magische" Werte
    „Glaube daran, dass Du die Welt verändern kannst." „Leiste jeden Tag einen Beitrag." „Radikale Ideen sind keine schlechten Ideen."
    Was klingt wie Beschwörungsformeln sind die Unternehmensgrundsätze von Hewlett Packard. Bei jeder Gelegenheit werden sie ins Bewusstsein der Mitarbeiter gebracht. Mit Grundsätzen und Philosophien wie diesen werden die Strategien des Top Managements untermauert und zu einer lebendigen Kultur weiter entwickelt.
  3. Kreative Dream Teams statt Innovationsverwaltung
    Menschen finden und so miteinander zu vernetzen, dass sie zusammen mehr erreichen als jeder von ihnen alleine - eine wesentliche Aufgabe für das Management kreativer Unternehmen. Kleine bereichsübergreifende Teams mit einer Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven, ausgestattet mit einem hohen Maß an Autonomie und klaren Zielen. Die weltweit innovativsten Unternehmen setzen auf kleine Teams, die schnell denken, schnell kommunizieren und schnell handeln.
  4. Risiko- und Experimentierkultur
    Bei Research in Motion, den Herstellern des berühmten Blackberry, gibt es die „9 von 10"-Regel: Neun Mal scheitern führt zur richtigen Idee. Der indische Tata-Konzern vergibt jedes Jahr einen Preis für eine gescheiterte Innovation. Damit will das Unternehmen Mitarbeiter ermuntern, mehr Risiken einzugehen. Statt Fehler zu vermeiden setzt Google auf das Prinzip „Schneller scheitern": Mehr Fehler in kurzer Zeit machen um aus ihnen zu lernen.
  5. Katalysatorische Führung - die neue Rolle des Managements
    „Befehl! Vorrücken!" Das alte Verhältnis zwischen Chefs und ihren Mitarbeitern war vor allem von Befehl und Gehorsam geprägt. Der Vorgesetzte ordnet an, der Mitarbeiter führt aus. Diszipliniert. Korrekt. Ohne Widerspruch. Hierarchien, die an das Militär erinnern.

Schwer vorstellbar, dass sich Ideen auf die gleiche Art und Weise erzeugen lassen. „Geistesblitze! Jetzt zünden!" Kreativität und klassisches Chef-Mitarbeiter-Denken vertragen sich nur schwer miteinander. Entsprechend sind Führungskonzepte stark im Wandel. Manager als Katalysatoren neuer Ideen sind für innovative Unternehmen extrem wichtig.

Die Herausforderung: Das Unternehmen der Zukunft schaffen

In den nächsten Jahren werden sich mehr und mehr Manager diesen Denkansätzen stellen müssen. Denn schon heute sind Ideen das wichtigste Kapital für Unternehmen. Für das Management erfordert das auf allen Ebenen ein Umdenken. Jedes Projekt, jede Arbeitsgruppe und jeder Prozess muss so gestaltet werden, dass sich Hindernisse durch kreative Lösungen schnell und unkompliziert überwinden lassen. Indem Entscheidungen schnell und unbürokratisch getroffen werden können Ideen dann dort entstehen, wo andere Unternehmen stecken bleiben.

Nov 24
2010

Ankündigung: Gastbeitrag von Jens-Uwe Meyer

Erstellt von: Jörg Walter in in Innovationsmanagement allgemein

Jörg Walter

Logo IdeeologenHeute darf ich Ihnen ein Novum im OpenInnovators.de-Blog ankündigen: Wir konnten Jens-Uwe Meyer von den Ideeologen für einen Gastbeitrag gewinnen. Die Ideeologen beschäftigen sich mit den Themen Ideenfindung und Kreativität. Hierbei werden Workshops und Beratung angeboten.

Im Gastbeitrag "Kreativ trotz Krawatte - warum es Unternehmen so schwer haben, auf neue Ideen zu kommen" wird Jens-Uwe Meyer beschreiben was eine gute Innovationskultur charakterisiert und wie sich Unternehmen aufstellen müssen um auch in Zukunft innovativ und kreativ zu sein.

Der Beitrag wird am 26. November 2010 erscheinen.

Möchten Sie auch in Zukunft Gastbeiträge hier im Blog lesen? Dann schreiben Sie uns doch einfach eine E-Mail oder posten Sie Ihre Anregungen hier als Kommentar.

Nov 22
2010

Video-Montag: Google's Culture of Innovation

Erstellt von: Jörg Walter in in Innovationsmanagement allgemein

Jörg Walter

Ein kurzer Einblick in die Innovationskultur von Google gibt Ihnen das folgende  Interview mit Nikesh Arora, einem Google-Manager.

Google ist in Deutschland mit Sicherheit eines der umstrittensten Unternehmen der Internetbranche. Nichts desto trotz ist Google ohne Zweifel innovativ und das auf eine andere Art und Weise als die meisten anderen Unternehmen. Lernen Sie hier wie Google es macht.

 

Nov 17
2010

Good Practice: Daimler Business Innovation

Erstellt von: Jörg Walter in in Innovationsmanagement allgemein

Jörg Walter

Drei Jahre ist er nun alt, der Bereich Business Innovation der Daimler AG. Vor gut einem Jahr hatten wir hier im Blog schon mal einen Blick auf die Innovationsaktivitäten von Daimler geworfen, speziell auf die Business Innovation Community.

Nun zieht Daimler eine durchweg positive Bilanz. Nach eigenen Aussagen sind mehr als 50 Geschäftsideen identifiziert worde. 11 Pilotprojekte wurden gestartet. Ich finde das durchaus eine positive Bilanz.

Daimler zeigt, wie in einem großen Unternehmen, das von sehr vielen als statisch und oft auch als bürokratisch wahrgenommen wird, Innovationen abseits der normalen Wege stattfinden können. Der Bereich Business Innovation zeigt aber auch, dass es anderer Innovationsformen bedarf um dies zu realisieren. Wie ein Start-up wurde der Bereich geführt, wenngleich die Mitarbeiter auf das gesamte Know-How (und bestimmt auch auf eine gute finanzielle Basis) zurückgreifen können.

Die bisher realisierten Pilotprojekte  beschäftigen sich alle mit dem Thema Mobilität der Zukunft:

Nov 15
2010

Die Kraft der Zusammenarbeit

Erstellt von: Jörg Walter in in Kooperation & Netzwerke

Jörg Walter

Am Wochenende bin ich mal wieder auf ein schönes Video bei youtube.com gestossen. Hinter dem Titel Power of Collaborative Innovation verbirgt sich eine Aufzeichnung vom World Economic Forum 2008 in Davos.

In der einstündigen Session diskutieren Wirtschaftsführer über die Stärke, die durch Zusammenarbeit und gemeinsame Anstrengungen entstehen. Ich finde es interessant zu sehen, welche Gedanken sich Unternehmen machen, die nicht unbedingt an der forderen Front der Open Innovation-Bewegung stehen.

Lassen Sie sich inspirieren!

 

Teilnehmer:

  • Jacques Aigrain, CEO, Swiss Re, Schweiz
  • Carlos Ghosn, President und CEO, Renault, France; President und CEO, Nissan, Japan
  • Thomas H. Glocer, CEO, Reuters, England
  • Mark G. Parker, President und CEO, Nike, USA
  • Hector de J. Ruiz, Vorstandsvorsitzender und CEO, AMD, USA
Nov 11
2010

Welche Technologien wird es 2020 nicht mehr geben?

Erstellt von: Carmen Siegeler in in Zukunft & Trends

Carmen Siegeler
Der Trendforscher Sven Gábor Jánszky stellt in einer Trendanalyse die Ergebnisse einer Umfrage dar, die anlässlich des 9. Zukunftskongress des 2b AHEAD ThinkTanks unter den teilnehmenden Innovationschefs durchgeführt wurde sowie unter den Nutzern der iPhone-App des ThinkTanks.

So sind 89% der Befragten der Meinung, dass es im Jahr 2020 kein analoges Fernsehen und kein Zapping mehr geben wird. An zweiter Stelle werden CD, DVD, Blu-ray & Softwareverkauf in Boxen genannt, gefolgt von Festnetztelefon & Faxgeräten, mechanischen Auto- und Haustürschlüsseln, Buch-Nachschlagewerken u.a.

Welche Auswirkungen dies auf Geschäftsmodelle haben wird, welche Risiken und Chancen entstehen, sind in der Trendanalyse zusammengefasst. Lesen Sie hier die Erbegnisse.

Autoren

Jörg Walter

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TMG Karlsruhe

XING

Carmen Siegeler 

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