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Aug 17
2009
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Kreativitätsmethoden in der PraxisGeschrieben von Jörg Walter in Kreativitätsmethode, Innovationsmanagement, Innovation, Ideenfindung |
In der frühen Phase des Innovationsprozesses geht es darum möglichst viele Ideen für eine bestimmte Problemstellung zu finden. Der allseits bekannte „Trichter" soll möglichst weit geöffnet werden. Eine Fülle von Ideen soll generiert werden. Und vielleicht ist sogar die ein oder andere ungewöhnliche Lösung dabei, die einen Wettbewerbsvorsprung ermöglicht.
Wie kann man das nun bewerkstelligen? Neben Methoden aus der Open Innovation wie z.B. Ideenwettbewerbe oder Lead-User-Integration existieren natürlich noch weitere Techniken, die es ermöglichen viele Ideen und Lösungsmöglichkeiten zu finden: die Kreativitätsmethoden.
Grundsätzlich lassen sich die Kreativitätsmethoden in drei Gruppen unterteilen:
- Intuitive Methoden
Diese Methoden zielen darauf ab gewohnte Denkmuster zu verlassen, sich von der Gruppe inspirieren zu lassen und neue Assoziationen zu finden. Der bekannteste Vertreter dieser Methoden ist wohl das Brainstorming. - Diskursive Methoden
Die diskursiven Methoden folgen immer einem klaren Schema und Prozess. Probleme werden sehr analytisch angegangen. Eine der wichtigsten diskursiven Methoden ist der morphologische Kasten. - Kombinationen
Bei kombinierten Methoden werden Elemente der beiden erst genannten Gruppen kombiniert. Einem eher kreativen, assoziativen Teil folgt in der Regel eine analytische Ausarbeitung. Die Walt-Disney-Methode ist ein bekanntes Beispiel hierfür.
Ich werde ab sofort hier im Blog in einer losen Reihe mehrere dieser Kreativitätsmethoden vorstellen und erläutern. Wie können sie in der Praxis angewandt werden? Was sind ihre Stärken? Wo liegen die Grenzen?
Beginnen werde ich in kürze mit dem Brainstorming, da das wohl die geläufigste Methode ist. Lassen Sie sich überraschen.



