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KreativitätstechnikenInnovationsmanagementIdeenfindungGoldene Regeln
Sep 04
2009

Goldene Regeln bei der Anwendung von intuitiven Kreativitätstechniken

Geschrieben von Jörg Walter in KreativitätstechnikenInnovationsmanagementIdeenfindungGoldene Regeln

Jörg Walter

Bevor ich in den folgenden Beiträgen näher auf die einzelnen Kreativitätstechniken eingehe, möchte ich vorab noch mal über einige goldenen Regeln sprechen, die aus beachtet werden sollten, wenn solche Techniken und Methoden in Unternehmen eingesetzt werden. Gerade dann,  wenn Mitarbeiter nicht gewohnt sind in solchen kreativen Prozesse zu arbeiten und zu denken ist es sinnvoll sich entsprechend vorzubereiten. Im Folgenden nun einige nützliche Tipps und Regeln, die es zu beachten gilt.

  1. Jede Idee, die genannt wird ist gut, erlaubt und brauchbar
    Es gibt keine schlechten Ideen. Je spontaner, abwegiger, kreativer, desto besser
  2. Ideen werden nicht gleich bewertet
    Der Lauf des Prozesses und die spontane Assoziation sollen nicht unterbrochen werden. Eine Bewertung erfolgt erst später.
  3. Ideen dürfen immer beliebig erweitert, modifiziert und umgestaltet werden
    Gerade daraus entstehen oft neue Blickwinkel und Wendungen, die eine wirkliche Innovation hervorbringen.
  4. Quantität geht vor Qualität
    Je mehr Ideen genannt werden, desto besser. Das Bewerten und Aussortieren der Ideen findet später statt.
  5. Haben Sie alle Utensilien verfügbar
    Sorgen Sie dafür, dass alle notwendigen Materialien und Utensilien vor Ort verfügbar und funktionstüchtig sind (Flipchart mit Papier; Stifte in verschiedenen Farben und funktionierend; Pinwand mit Papier,...). Nichts ist störender als, wenn währen der Session das Papier ausgeht oder die Stifte nicht mehr brauchbar sind.
  6. Planen Sie genügend Zeit und Puffer ein
    Einer der Hauptengpässe in den Unternehmen ist die Zeit. Es ist wichtig, dass alle am Prozess beteiligten während des gesamten Kreativitätsprozesses vor Ort sind. Planen Sie genügend Pufferzeiten ein, damit alle von Beginn an dabei sein können und am Ende nicht wegen eines Anschlusstermines auf die Uhr schauen.
  7. Bereiten Sie das Team auf den Prozess vor
    Gerade in Unternehmen, die sehr technisch geprägt sind fällt es den Mitarbeitern oft schwer sich auf einen kreativen Prozess ohne sofortige Bewertung einzulassen. Sprechen Sie vorab mit allen Beteiligten und erklären Sie genau was passieren soll.
  8. Seien Sie kreativ bei den Kreativitätstechniken
    Variieren Sie die Methoden je nach Anwendungsfall und Häufigkeit der Anwendung. Nichts ist langweiliger, als das gleiche Thema mit der gleichen Methode und dem gleichen Team zum dritten Mal zu beleuchten. In der Regel werden auch keine neuen Ideen mehr auftauchen.
  9. Geben Sie Feedback
    Alle am Prozess beteiligten haben das Recht zu erfahren, was aus Ihren Ideen geworden ist und wie es damit weitergeht. Überlegen Sie sich vorher, wie Sie diese Rückmeldung organisieren möchten.
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