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Mai 25
2009

Analyse des Einsatzes internetbasierter Suchtechniken in innovierenden Unternehmen

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Umfrage, Internet, Fraunhofer IAO, Fragebogen

Frank Pfeiffer

Internetbasierte Suchmaschinen spielen im Innovationsprozess eine zunehmend wichtigere Rolle. Wie das optimale Suchwerkzeug der Zukunft für Innovations­manager aussehen soll, untersucht das Fraunhofer IAO aktuell im Rahmen des Theseus-Forschungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Hierfür wird derzeit eine Unternehmensbefragung mit den folgenden Schwerpunkten durchgeführt:


  •  Welche internetbasierten Informationsquellen (mit dem Fokus auf Suchmaschinen) sind für das Innovationsmanagement sinnvoll?
  • Wie beurteilen Unternehmen die Qualität der aktuell realisierbaren Ergebnisse bei der Informationsrecherche im Internet?
  • Wo liegt derzeit die Grenze der internetbasierten Suchtechnologie und welche Optimierungspotenziale lassen sich daraus ableiten?
  • Welchen Nutzen versprechen neue Lösungsansätze zur internetbasierten Informationsrecherche?

Die Befragung richtet sich an Innovationsverantwortliche von Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mit internetbasierter Informationsrecherche beschäftigen. Die Teilnehmer erhalten auf Wunsch die Ergebnisse der Studie.

Der Fragebogen kann schnell und einfach unter http://www.e-business.iao.fraunhofer.de/UmfrageSuchtechnik online ausgefüllt werden. Alternativ können interessierte Unternehmen auch eine PDF-Version bei untengenanntem Ansprechpartner anfordern und anschließend per Post oder Fax zurücksenden. Die Bearbeitungszeit für den Fragebogen liegt bei etwa 10-15 Minuten.

Wir freuen uns das Fraunhofer IAO als unseren Partner unterstützen zu können.

 
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen bei Fraunhofer IAO:
Jan Finzen
Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft
und Organisation - CC E-Business
Nobelstr. 12
D-70569 Stuttgart
Tel.: +49(0)711/970-5120
Fax: +49(0)711/970-5111
www.e-business.iao.fraunhofer.de

Mai 25
2009

Neue internationale Kooperationsplattform eröffnet

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Web 2.0, Plattform, Open Innovation, Innoget, Connectainnova

Frank Pfeiffer

Web 2.0 verbindet Unternehmen immer stärker mit der internationalen Wissensgemeinschaft. In der letzten Woche wurde mit www.innoget.com eine neue Kooperationsplattform eröffnet.

Die Plattform möchte ein Treffpunkt zum Austausch von Innovationsbedürfnissen zwischen Unternehmen und Innovateuren sein. Innoget verbindet Unternehmen mit einem weltweiten Netz von Wissenschaftlern und Technikern, wissenschaftlichen Organisationen und Technologieunternehmen. Abgedeckt werden sämtliche Wissensbereiche: Biowissenschaft, Chemie, Naturwissenschaft, Informatik, Ingenieurwissenschaft ...

Hervorgegangen aus der Conectainnova, der ersten Open Innovation-Plattform Spaniens, bietet Innoget weitreichende Dienstleistungen. So können F&E-Abteilungen beispielsweise Technologieanfragen veröffentlichen, um Lösungen für ihre Innovationsbedürfnisse zu finden, oder eigene Innovationen vorstellen.

Augenblicklich hat die Plattform ca. 2000 registrierte Nutzer. Bis zum nächsten Jahr soll diese Zahl auf internationaler Ebene auf 10.000 erhöht werden, um die Internationalisierung des Wissens weiter zu fördern.

Unternehmen die bereits heute Innoget für sich entdeckt habe sind z.B. Vodafone Spain, die Brauerei Grupo Damm, Fluidra, Oryzon Genomics.

 

Apr 09
2009

SAPiens 2009 - vom Ideenwettbewerb zur offene Ideenplattform

Geschrieben von Frank Pfeiffer in SAPiens, SAP, Ideenwettbewerb, Ideenplattform

Frank Pfeiffer

Ein Neues Jahr, ein neues SAPiens! Nach einer erfolgreichen Durchführung der SAPiens Ideenwettbewerbe in den Jahren 2007 und 2008  wird richtet SAP in diesem Jahr SAPiens nicht mehr als Wettbewerb aus, sondern als offene Ideenplattform.

Seit dem 06. April 2009 ist die überarbeitete Plattform unter www.sapiens.info online.

Die zentrale Frage in SAPiens 2009 lautet "Was würden Sie an der SAP-Software besser machen?" Dies können Ideen sein, die im Zuge der SAP-Nutzung entstehen, die die SAP-Software in ihrer Bedienung leichter, schneller oder besser machenoder neue Features die die SAP-Software (noch) nicht unterstützt, aber unbedingt beinhalten sollte. Gesucht werden kleine Ideen, große Ideen oder vielleicht sogar revolutionäre Ideen.

Die neue Ideenplattform richtet sich in diesem Jahr erstmals nicht ausschließlich an Studierende und Schüler, sondern möchte auch SAP-Dozenten und Lehrende dazu einladen, auf der neuen Plattform mitzumachen.

Mär 16
2009

Frisches Wissen ins Unternehmen bringen und die Innovationskraft stärken

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Innovation, Chancen, Berater-Pool

Frank Pfeiffer

Die Erwartungen sind mau, die Stimmung mies. Wir leben in einer Zeit der unsicheren Erwartungen, aber auch in einer Zeit des Umbruchs. Durch die Turbulenzen werden in vielen Branchen die Verhältnisse neu geordnet. Für Unternehmen, die handlungsfähig bleiben und nach vorne blicken, ergibt sich durch den Umbruch eine Fülle von Chancen.

Um diese Chancen wertschöpfend zu nutzen braucht es jetzt erst recht die "Öffnung" nach außen, um bestehende und neue Märkte erfolgreich zu adressieren und Einsparungspotentiale zu realisieren. Der Austausch von Wissen und Erfahrungen innerhalb und über die Grenzen des eigenen Unternehmens (z.B. mit Kunden, Zulieferern, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Unternehmen anderer Branchen, ...) gewinnt damit weiter an Bedeutung.


Es gilt jedoch nicht nur die externen Potentiale zu nutzen. Denn vielerorts sind schon die Potentiale im Unternehmen ungenutzt: Die Unternehmen nicht wissen, was ihr Unternehmen weis!

Beim Industriegase-Hersteller Messer tauschen daher Kollegen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen für acht Wochen den Job um neue Blickwinkel zu erhalten. Ein nicht neues Instrument, aber eines, dass in Zeiten knapper Budgets an Gewicht gewinnt.

Bombardier, ABB und Alstom nutzen einen Berater-Pool von pensionierten Mitarbeitern. Noch sind Pools von Ehemaligen wenig verbreitet. Sie werden jedoch in Zukunft eine Chance bieten, Kosten der Bereithaltung von Wissen zu variabilisieren.

Um mit Ehemaligen Top-Mitarbeiter in Kontakt zu bleiben und wertvolle Arbeitskräft auf Abruf zu erhalten, organisiert Bosch Pensionäre sogar in einer virtuellen Community.

Mär 06
2009

Intel eröffnet Open Lab in München

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Open Lab, Intel

Frank Pfeiffer

Im Januar 2009 kündigte Intel im Europäischen Parlament die Gründung sogenannter "Intel Labs" an verschiedenen europäischen Standorten an. Über die "Intel Labs Europe" will Intel enger mit europäischen Unternehmen,  Forschern und Forschungseinrichtungen kooperieren. Im Fokus des Interesses stehen Bereiche wie "Visualisierung", "Software Entwicklung", "Virtualisierung" und "leistungsstarke IT-Systeme".

Durch die Erkenntnisse der Forschung will Intel die eigene Technologie-Kompetenz, Effizienz und Produktqualität steigern. Durch den Kontakt mit Unternehmen will der Konzern Informationen dazu erschließen, was Industrie und Markt – insbesondere in Europa – tatsächlich verlangen; ungeachtet dessen, was heute technisch machbar ist.    

Anfang dieser Woche öffnete Intels scheidendender Verwaltungsratchef Craig Barrett am Standort Feldkirch bei München das "Intel Open Lab München". Zusammen mit dem irischen Standort in Leixlip (bei Dublin) über nimmt der bayrische Standort die Rolle des Innovationszentrums. Beide Labs koordinieren die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der 18 europäischen Intel Labs.

 

Mär 02
2009

Kooperation von OpenInnovators.de und Kalaidos-Hochschule

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Schweiz, Kooperation, Innovationsmanagement, Hochschule

Frank Pfeiffer

Mit dem Institut für Allgemeine BWL (IAB) der PHW Hochschule Wirtschaft, Teil der Kalaidos-Fachhochschule Schweiz, stellt sich ein weiterer Kooperationspartner vor, der eine enge Zusammenarbeit mit von OpenInnovators.de anstrebt.

Mit etwa 1'500 Studierenden pro Jahr ist die Kalaidos-Fachhochschule eine der grössten Wirtschafts-Hochschulen der Schweiz. Als Kooperationspartner wird der Kompetenzbereich "Entrepreneurship und Innovationsmanagement" ausgewählte Erkenntnisse seiner Arbeit auf OpenInnovators.de veröffentlichen.

Feb 28
2009

An "Green Tech" kommt keine Branche vorbei

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Umwelt, Klima, Innovation, Green Tech, Energie, CeBIT

Frank Pfeiffer

Der noch relative junge Begriff "Green Tech" beschreibt Technologien, die dazu dienen, die Umwelt zu schonen und den Co²-Ausstoß zu verringern. Er richtet sich an Unternehmen aller Industrien mit der Aufforderung zur Innovation. Um der Klimkastrophe zu entgehen, wird "Green Tech" einer der wichtigsten Märkte des angebrochenen Jahrhunderts werden. 

Anders als in den Vereinbarungen des Kyoto-Protokolls vorgesehen, sinkt die Umweltbelastung nicht. Ganz im Gegenteil, sie nimmt sogar zu. Im Jahr 2007 hat die Menschheit mehr Kohlendioxid freigesetzt als jemals zuvor. Dabei haben die westlichen Nationen keinen Grund, mit dem Finger auf Indien und China zu zeigen.

In der Studie „Von Green IT zu Green Business“ legt A.T. Kearney dar, dass sich die CO2-Belastung der Umwelt allein durch den Energieverbrauch der Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) in deutschen Unternehmen von zehn Millionen Tonnen im Jahr 2000 auf 31 Millionen Tonnen im Jahr 2020 mehr als verdreifachen wird – wenn es keine Gegenmaßnahmen gibt.

2008 betrug der Stromverbrauch der rund 50.000 Server-Räume und Rechenzentren in Deutschland 10,1 Terawattstunden (TWh). Er hat sich damit gegenüber dem Jahr 2000 bereits mehr als verdoppelt und entspricht der Strommenge von fast vier mittelgroßen Kohlekraftwerken.

Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten rechnet sich die Investition in grüne Technologien doppelt.So will beispielsweise Wall-Mart in wenigen Jahren durch Investitionen in energieeffiziente Systeme und einfache technische Maßnahmen 20 bis 30 Prozent der Energiekosten nachhaltig einsparen und die Profitabilität verbessern.

Die Entwicklung des ITK-Sektors ist also in hohem Maße relevant für Umwelt- und Wirtschaft. So baut die CeBIT 2009 das Engagement zum Thema green IT mit der neuen rund 2000 Quadratmeter großen Green IT World konsequent aus.

Doch bedeutet "Green Tech" weit mehr als die Erhöhung der Energieeffizienz von ITK (z.B. in Rechenzentren). Es geht allgemein um die bedingte Erhöhung der Energie- und Materialeffizienz von Geräten, Anwendungen und Prozessen in den verschiedenen Industrien. Dabei muss der gesamte Lebenszyklus – vom Design über die Produktion und Nutzung bis hin zur Entsorgung – betrachtet werden.

Feb 20
2009

Kooperation von OpenInnovators.de und Fraunhofer IAO

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Technologie, Open Innovation, offene Innovationsstrukturen, Kooperation, Investitionsgüter, Innovationsmanagement, Fraunhofer-Institut

Frank Pfeiffer

Wurde Open Innovation in der Vergangenheit primär unter dem Gesichtspunkt der Integration von Kundenpotenzialen im Bereich von schnelllebigen Konsumgütern diskutiert, beschäftigen sich zunehmend auch Unternehmen der Investitionsgüterindustrie mit "offenen Innovationsstrukturen".

Wertvolle Lösungen erfordern mehr denn je ein hohes Maß an Spezialisierung und vereinen eine Vielzahl komplexer Technologien. Die Herausforderung besteht so darin, sich in interdisziplinären Teams über die Grenzen der Branche und in internationalen Netzwerken auszutauschen.

Wir freuen uns das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO als neuen Kooperationspartner von OpenInnovators.de vorzustellen. Das IAO befasst sich auf nationaler und internationaler Ebene mit der Bearbeitung von Fragen des Technologie- und Innovationsmanagements.

Ausgewählte Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen werden die Experten des Fraunhofer IAO zukünftig auf OpenInnovators.de veröffentlichen.

Die Initiatoren von OpenInnovators.de und die Verantwortlichen des Fraunhofer IAO sind zuversichtlich, dem Nutzerkreis der Plattform durch die Kooperation interessante Impulse für eine zukunftsgerichtete Diskussion zum Innovationsmanagement zu liefern.

Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit.

Feb 17
2009

Neue Werkstoffe - Treiber für Innovationen

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Medizintechnik, Faserverbunstoffe, Automobilindustrie, Automobil

Frank Pfeiffer

Was haben manche Bauteile im Interieur eines Automobils mit medizinischen Implantaten gemeinsam? Sie bestehen aus hochfesten Kunststoffen mit extrem glatter Oberfläche, besitzen maßgeschneiderte Funktionalität und sind äußerst präzise gefertigt.

Die Entwicklung neuer Materialien mit optimierten Eigenschaften und effizienten Verarbeitungsprozessen ist essenziell für Produktinnovationen. Chancen für maßgeschneiderte Entwicklungen eröffnen sich dabei in unterschiedlichsten Ausprägungen: z.B. thermoplastische Elastomere mit hochwertiger Haptik für den Fahrzeuginnenraum oder polymere Matrixmaterialien als Basisstruktur für künstlich hergestelltes Gewebe in der regenerativen Medizin.

Um das Einsatzspektrum neuer Materialien, z.B. Faserverbundstoffe, zu erweitern arbeiten Materialexperten aus der Automobilindustrie mit Experten aus dem Medizintechnik-Sektor zusammen. Diesen branchen- und technologieübergreifenden Ansatz unterstützt das jährliche Symposium Material Innovativ, das in 2009 bereits zum achten Mal ausgerichtet wird. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr aktuelle Trends und Entwicklungen für den Einsatz Neuer Werkstoffe, insbesondere technischer und faserverstärkter Kunststoffe, in den Branchen Automobilbau und Medizintechnik.

Feb 16
2009

Automatisiertes Verbinden von Aluminium und Stahl jetzt möglich

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Stahl, Schweißen, Österreich, Material, Innovation, Automobilindustrie, Aluminium

Frank Pfeiffer

Österreichs Staatspreis Innovation wurde diese Woche an das KMU Fronius verliehen. Der in Oberösterreich ansässige Familienbetrieb wurde damit für seine bahnbrechenden Innovation im Automobilbau ausgezeichnet.

Fronius entwicklete ein Verfahren, mit es erstmal im Bereich des Automobil-Leichtbaus ein automatisiertes Verbinden von Aluminium und Stahl möglich ist. Durch die Entwicklung des weltweit neuartigen Systems (DeltaSpot) revolutioniert Fronius das Verfahren der Wiederstandspunktschweißung und öffnet damit dem Material Aluminium eine größere Verwedung im Automobilbau.

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Autoren

Jörg Walter

Jörg Walter

TMG Karlsruhe

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Carmen Siegeler 

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Carmen Siegeler

Joachim Raida

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