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Mär 16
2009
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Die Erwartungen sind mau, die Stimmung mies. Wir leben in einer Zeit der unsicheren Erwartungen, aber auch in einer Zeit des Umbruchs. Durch die Turbulenzen werden in vielen Branchen die Verhältnisse neu geordnet. Für Unternehmen, die handlungsfähig bleiben und nach vorne blicken, ergibt sich durch den Umbruch eine Fülle von Chancen.
Um diese Chancen wertschöpfend zu nutzen braucht es jetzt erst recht die "Öffnung" nach außen, um bestehende und neue Märkte erfolgreich zu adressieren und Einsparungspotentiale zu realisieren. Der Austausch von Wissen und Erfahrungen innerhalb und über die Grenzen des eigenen Unternehmens (z.B. mit Kunden, Zulieferern, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Unternehmen anderer Branchen, ...) gewinnt damit weiter an Bedeutung.

Es gilt jedoch nicht nur die externen Potentiale zu nutzen. Denn vielerorts sind schon die Potentiale im Unternehmen ungenutzt: Die Unternehmen nicht wissen, was ihr Unternehmen weis!
Beim Industriegase-Hersteller Messer tauschen daher Kollegen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen für acht Wochen den Job um neue Blickwinkel zu erhalten. Ein nicht neues Instrument, aber eines, dass in Zeiten knapper Budgets an Gewicht gewinnt.
Bombardier, ABB und Alstom nutzen einen Berater-Pool von pensionierten Mitarbeitern. Noch sind Pools von Ehemaligen wenig verbreitet. Sie werden jedoch in Zukunft eine Chance bieten, Kosten der Bereithaltung von Wissen zu variabilisieren.
Um mit Ehemaligen Top-Mitarbeiter in Kontakt zu bleiben und wertvolle Arbeitskräft auf Abruf zu erhalten, organisiert Bosch Pensionäre sogar in einer virtuellen Community.
