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Der Blog zum Innovationsmanagement

News, Gedanken, Tipps und Information zum Innovationsmanagement im allgemeinen und zu Open Innovation im speziellen.

Tag >> Kreativität
Mär 30
2010

Neuer kreativer Master-Studiengang: "MICL"

Geschrieben von raida in Universität, Studiengang, Kreativität, Innovationsmanagement

raida

Organisations-Psychologen der City University London haben in einer Ende 2009 abgeschlossenen Studie festgestellt, dass für 79% der Führungskräfte in Großbritannien das Thema Innovation einen hohen bis sehr hohen Stellenwert besitzt. Die Studie listet außerdem Erfolgsfaktoren für innovative Unternehmen auf:

  • Management-Unterstützung und Offenheit gegenüber Innovation
  • Führungskräfte gestalten eine Kultur, die zu Innovationen anregt
  • Die richtigen Teams werden für Innovationsvorhaben zusammengeführt
  • Freiheit / Verantwortung bei der Durchführung von Innovationsprojekten
  • Entwicklung einer Innovationsstrategie und Ableitung von Prioritäten 

 

Die City University London reagierte anscheinend prompt auf die Studie und bietet ab September 2010 einen neuen, zweijährigen Teilzeit-Management-Studiengang, den "Master of Innovation, Creativity and Leadership", kurz "MICL" an. Der Studiengang richtet sich an zukünftige Innovationsführer und möchte Ihnen spezielle Fähigkeiten für ihr Berufsleben vermitteln, so dass sie Gruppen und Unternehmen kreativ führen können und dadurch mehr Breakthrough-Innovationen ermöglichen.   

Großer Wert wird bei dem Studiengang auf Interdisziplinarität und holistische (d.h. auch nicht-technische) Sichtweisen gelegt. Neben Kreativ-Techniken werden auch psychologische Kenntnisse im Bereich der Kreativität vermittelt. Dabei geht es beispielsweise um die Identifizierung und Entwicklung kreativer Talente, die Schaffung einer kreativen Arbeitsatmosphäre oder die Lenkung kreativer Energien in Gruppen.

In vielen aktuellen Trendstudien wird das Entstehen einer neuen kreativen Bewegung in der Gesellschaft prognostiziert. Es ist daher damit zu rechnen, dass schon in naher Zukunft vermehrt Studiengänge mit kreativen Inhalten angeboten werden und viele Unternehmen auch die entsprechenden Talente ihrer Mitarbeiter berücksichtigen. 

 

Dez 10
2009

Ideenwettbewerb iChallenge

Geschrieben von Jörg Walter in Kreativität, iPhone, Innovation, Ideenwettbewerb

Jörg Walter

Ganz kurzfristig möchte ich Sie noch auf einen spannenden Ideenwettbewerb aufmerksam machen: http://www.i-Challenge.org.

In der iChallenge werden Ideen für neue iPhone-Apps gesucht. Ideen können an folgenden Terminen abgegeben werde:

  • Donnerstag, 10. Dezember - zwischen 17:00 und 22:00 Uhr
  • Samstag, 12. Dezember - zwischen 17:00 und 22:00 Uhr

Als Belohnung winken Sachpreise im Gesamtwert von 50.000,-. Nehmen Sie teil und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

Wir werden beobachten wie es weiter geht.

Nov 13
2009

Neuer Ideenwettbewerb: Bombardier YouRail Design Contest

Geschrieben von Jörg Walter in Zuginterieur, Kreativität, Ideenwettbewerb, Bombardier

Jörg Walter

Zum Abschluss der Woche möchte ich Ihnen heute noch einen neuen Ideenwettbewerb vorstellen, den wir hier aufgenommen haben: Den YouRail Design Contest von Bombardier.

Bombardier ist ein Hersteller von Zügen für den Nah- und Fernverkehr. Gesucht werden Ideen für die Inneneinrichtung und -ausstattung von Zügen. Da sich der Wettbewerb an jeden richtet, der sich beteiligen möchte, können Ideen sowohl als vollständig ausgefertigte Entwürfe am Rechner aber auch einfach als Handskizzen eingereicht werden. Zusätzlich gibt es ein 3D-Konfigurations-Tool mit dem die Teilnehmer ebenfalls Ideen entwerfen und einreichen können.

YouRail Design Contest

Als Hauptgewinn winken 2.000,-Euro und was vielleicht noch viel besser ist: Das Gewinner-Design wird von Bombardier tatsächlich umgesetzt und auf der InnoTrans 2010 in Berlin vorgestellt.

Legen Sie los und beteiligen Sie sich!

Okt 23
2009

Kreativitätsmethoden (3) – Die sechs Denkhüte von de Bono

Geschrieben von Jörg Walter in Kreativitätsmethode, Kreativität, Ideen, Denkhüte, de Bono

Jörg Walter

Sie haben keine Lust auf Ideating, oder kommen damit nicht weiter? Dann möchte ich Ihnen eine weitere Kreativitätsmethode vorstellen: Die sechs Denkhüte von de Bono. Die Methode der sechs Denkhüte ist vielen Personen bekannt, wird jedoch in der Praxis nur sehr selten angewandt. Dies liegt aus meiner Sicht zum einen am etwas größeren Zeitaufwand, zum anderen aber auch an gewissen Bedenken gegenüber der spielerischen Herangehensweise von de Bono.

Roter HutDie „sechs Denkhüte von de Bono" zählt zu den sogenannten Kombinationsmethoden. Hier wird eine vorgeschriebene, analytische Vorgehensweise verknüpft mit kreativen Elementen.

Für die Durchführung eines Kreativitätsworkshops mit der Methode der sechs Denkhüte werden sechs Personen (oder ein Vielfaches davon, also 12 oder 18) und ein Moderator benötigt. Sie brauchen zusätzlich sechs Hüte in den Farben Weiß, Rot, Schwarz, Gelb, Grün und Blau. Alternativ gehen auch Armbinden, o.ä. Eine gute Idee ist es, die Denkhüte von den Teilnehmern zu Beginn mit buntem Papier selbst falten zu lassen. Der Workshop dauert in der Regel 2-3 Stunden. Das Ganze läuft immer nach dem folgenden Prozess ab:

  • Erläuterung der Bedeutung der sechs Denkhüte; es ist zu empfehlen, dies auch dann zu machen, wenn die Gruppe bereits Erfahrung mit der Methode hat. Hängen Sie am Besten zusätzlich im Raum ein großes Plakat mit der Bedeutungserklärung auf, so dass die Teilnehmer während der gesamten Zeit erneut nachschauen können.
  • Vorstellung des Themas oder der Problemstellung; die Methode ist ideal geeignet um verschiedene Optionen zu Bewerten und genauer zu analysieren.
  • Verteilen der Hüte; sollten mehr als 6 Teilnehmer dabei sein, werden Gruppen gebildet.
  • Sammeln von Ideen, Gedanken und Argumenten entsprechen der Farbe der Hüte. Dies geschieht in der normalerweise auf einzelne Moderationskarten (Beachten Sie: nur ein Gedanke pro Karte!).
  • Weitergabe der Hüte; es empfiehlt sich, vorher zu vereinbaren wie die Hüte weitergegeben werden. Sie dürfen gerne auch mischen. Stellen Sie nur sicher, dass am Ende jeder Teilnehmer jeden Denkhut einmal hatte.
  • Sammeln und Bewerten aller Gedanken und Ideen; am besten eignet sich hierzu eine Pinwand. Da die Ideen erst zum Ende zusammengeführt werden, kann man anhand der Häufigkeit der Argumente eine Gewichtung ableiten. Sie können nun die einzelnen Aspekte diskutieren und eine Entscheidung herbeiführen.

Was bedeuten nun die verschiedenen Farben der Hüte um warum soll diese Methode besonders geeignet sein, Themen komplett zu beleuchten und zu bewerten? Hinter jeder Hutfarbe steht eine bestimmte Weise zu denken, die ich Ihnen nun im Folgenden vorstellen möchte:

  • Weiß steht für analytisches Denken und Neutralität. Personen, die den weißen Denkhut aufhaben sammeln Fakten und Informationen, bewerten diese aber nicht. Es wird keine eigene Meinung geäußert
  •  Rot steht für subjektives Denken. Hier darf sehr emotional gedacht und eigene Gefühle und Meinungen geäußert werden. Und zwar sowohl positive als auch negative Gefühle.
  • Schwarz steht für kritisches Denken. Seien Sie kritisch, sehen Sie mögliches Risiken, Probleme und negative Aspekte. Es geht nicht darum möglichst viele abseitige Zweifel zu sammeln, sondern ein Thema auch von seiner negativen Seite zu betrachten.
  • Gelb steht für optimistisches Denken. Die Träger des gelben Denkhutes tragen alle positiven Aspekte und Chancen eines Themas zusammen. Auch hier gilt: blinder Optimismus ist nicht angesagt, sondern einfach eine positive und optimistische Sicht auf das Thema.
  • Grün steht für assoziatives Denken. Beim grünen Denkhut heißt es, neue Ideen und Aspekte zu generieren, Alternativen zu entwickeln. Der Kreativität ist keine Grenze gesetzt.
  • Blau steht für Ordnung und Struktur. Hier ist die Aufgabe das Thema zu strukturieren, in Bereiche zu unterteilen, etc.

Nach der Durchführung von Ideenworkshops mit der Methode der sechs Denkhüte von de Bono haben Sie ein bestimmtes Thema umfassend von allen Seiten beleuchtet und haben nun die Möglichkeit eine sehr fundierte Entscheidung zu treffen. Zugegeben, diese Methode ist etwas zeitaufwändig, sie lohnt sich jedoch gerade für erfolgversprechende Ideen. Hier ist es gut investierte Zeit.

Seien Sie mutig, setzen Sie sich den Hut auf und probieren Sie es aus.

Sep 23
2009

Neuer Ideenwettbewerb: „Goldene Momente mit Rocher“

Geschrieben von Jörg Walter in Rocher, Kreativität, Ideenwettbewerb

Jörg Walter

Ein Ideenwettbewerb, wie man ihn mit Open Innovation im engeren Sinne in Verbindung bringt, ist es zwar nicht; ich darf Ihnen aber trotzdem den Wettbewerb „Goldene Momente mit  Rocher" vorstellen.

Der Kreativwettbewerb findet in den beiden Kategorien Film/ Animation und Grafik/ Design statt. Aufgabe im Wettbewerb ist es, das Rocher Logo, die Rocher Kugel und die Farbe Gold künstlerisch und kreativ um zusetzen.

 Als Belohnung winken Preise im Gesamtwert von 18.000 Euro und eine öffentliche Veranstaltung mit Übergabe der Preise.

Sie finden den Wettbewerb unter http://www.rocher.de/wettbewerb/

Weitere Möglichkeiten sich zu beteiligen binden Sie in OpenInnovators.de unter Ideenwettbewerbe.

Sep 21
2009

Kreativitätsmethoden (2) – 6-3-5-Methode

Geschrieben von Jörg Walter in Kreativität, Ideenfindung, 6-3-5-Methode

Jörg Walter

Nach dem ich in meinem ersten Beitrag zur Reihe der Kreativitätsmethoden das Brainstorming vorgestellt habe geht es heute mit der sogenannten 6-3-5-Methode weiter. Diese Methode lässt sich sehr schön einsetzten, wenn kein Moderator vorhanden ist. Komplexe Frage- und Problemstellungen sind hiermit jedoch schwierig zu bewerkstelligen.

Woher kommt denn nun der Name? Ganz einfach: 6 Personen produzieren jeweils 3 Ideen in 5 Minuten. Im Gegensatz zum Brainstorming, das sehr interaktiv ist und von der Dynamik lebt, findet die 6-3-5-Methode in einer eher ruhigen Atmosphäre statt, indem vorbereitete Formblätter verwendet werden. Benötigt wird eine Tabelle mit 6 Zeilen (für die beteiligten Personen) und 3 Spalten (für die Ideen) und zwar für jeden Teilnehmer.

Eine sehr einfache Version dieses Formblattes finden Sie hier: 

Wie beim Brainstorming ist auch hier die Fragestellung sehr wichtig. Mit einer guten Aufgabenbeschreibung erhalten Sie bessere Ergebnisse.

Im ersten Schritt schreibt jeder Teilnehmer 3 Ideen in die erste Zeile seines Formblattes. In jede Spalte wird hierzu eine Idee eingetragen. Hierfür stehen 5 Minuten zur Verfügung. Nach Ablauf der Zeit wird das Blatt im Uhrzeigersinn weitergereicht, so dass man nun die 3 Idee seines Vorgängers sieht. Wieder stehen 5 Minuten zur Verfügung um daraus neue Ideen, Abwandlungen, Weiterentwicklungen oder Kombinationen zu entwickeln. Am Ende der Frist wird das Formblatt erneut weitergereicht.

Dies geschieht so lange, bis alle Teilnehmer auf jedem Formblatt ihre Ideen hinterlassen haben und die Blätter voll sind. Im Idealfall hat man nun also 108 Ideen (6 Blätter mit jeweils maximal 18 Ideen).  Die Erfahrung zeigt, dass in den letzten Runden die 5 Minuten nicht mehr ausreichend sind, da sehr oft Ideen weiterentwickelt werden und dies dann einfach etwas mehr Zeit benötigt. Seien sie flexibel und geben sie den Teilnehmern etwas mehr Zeit!

Zur Auswertung der Ergebnisse gibt es verschieden Methoden. Zunächst werden alle Ideen noch einmal laut vorgelesen, so dass sie allen Teilnehmern bekannt sind. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, dann die Formblätter an Pinwände zu befestigen und durch die Teilnehmer mit Klebepunkten bewerten zu lassen. Jeder erhält 10-15 Klebepunkte (abhängig von der Anzahl der Ideen) und kann damit seine Favoriten auf der Pinwand markieren. Kumulieren ist verboten! Eine andere Variante ist, die Blätter unter den Teilnehmern herumzureichen. Jeder hat dann die Möglichkeit die 3 besten Ideen pro Blatt zu markieren.

Bei beiden Vorgehensweisen ergibt sich somit eine priorisierte Liste an Ideen, die in weiteren Schritten ausgearbeitet, detailliert oder weiter kombiniert werden können.

Für die 6-3-5-Methode benötigen Sie ca. 45-60 Minuten, abhängig davon wie aufwändig Sie die Diskussion und Auswertung der Ideen gestalten. Zusätzlich zu den Formblättern halte ich immer weitere Blätter bereit, als Ideenspeicher für überzählige Ideen.

Auch hier gilt wieder: Legen Sie los und sammeln Sie Ideen!

Sep 10
2009

Kreativitätsmethoden (1) – Brainstorming

Geschrieben von Jörg Walter in Kreativitätstechnik, Kreativität, Ideen, Brainstorming

Jörg Walter

Das Brainstorming ist wohl die bekannteste und am weitesten verbreitete Kreativitätsmethode überhaupt. Jeder hat schon mal davon gehört und die allermeisten von Ihnen haben sie wohl auch schon eingesetzt oder mitgemacht. Aus diesem Grund startet meine lose Serie über Kreativitätsmethoden mit dem Brainstorming.

Das Brainstorming zählt zu den sogenannten intuitiven Methoden. Bei diesen Methoden gibt es keine festgeschriebenen Gedankenwege oder –prozesse, sondern es wird auf den spontanen Einfall, eine kreative Assoziation, oder einfach auf die neuartige Verknüpfung verschiedener Aspekte gesetzt. Das Ziel ist es in kurzer Zeit möglichst viele Ideen zu entwickeln.

Um ein Brainstorming durchzuführen brauchen Sie einen Moderator, idealerweise einen zusätzlichen Protokollanten und ein Flipchart, oder besser eine Pinwand. Es hat sich herausgestellt, dass die Gruppe der Teilnehmer nicht größer als 10 Personen sein sollte.

Brainstorming läuft in der Regel in drei Schritten ab, die im Folgenden beschrieben werden:

  1. Einführung/ Hinführung
    Bei der Einführung wird die konkrete Aufgabenstellung für die jeweilige Brainstorming-Session vorgestellt. Am besten Sie formulieren eine konkrete Frage, die während des Verlaufes für alle permanent sichtbar ist. Auch weitere Zusatzinformationen können gegeben werden. Je besser die Aufgabenstellung in dieser Phase beschrieben ist, desto bessere Ideen werden Sie später erhalten.
    Vermeiden Sie es, die Methode des Brainstormings während dieser Phase vorstellen zu müssen. Alle Teilnehmer sollten vorab geschult sein und ihre ersten Brainstormingerfahrungen, z.B. in Trainings und Schulungen schon gemacht habe. So stellen Sie sicher, dass sich alle Teilnehmer auf die Fragestellung konzentrieren können und sich nicht mit der Methode selbst beschäftigen.
  2. Durchführung/ Ideensammlung
    Jetzt geht es los! Ausgehend von der Fragestellung sollen nun alle Teilnehmer ihre spontanen Ideen und Einfälle nennen. Am besten geschieht das mündlich. Der Protokollant hat die Aufgabe die Ideen für alle gut sichtbar mitzuschreiben.
    Ich bevorzuge es, hierzu die Pinwand und Moderationskarten zu verwenden. Das gibt mit die Flexibilität die Karten in späteren Phasen gruppieren oder neu ordnen zu können. Man kann die Ideen aber auch auf dem Flipchart notieren. Hängen Sie die beschriebenen Blätter dann im Raum auf, damit sie weiterhin für alle gut sichtbar sind.
    Das Nennen der Ideen kann entweder reihum, oder durch freies Zurufen erfolgen. Ein Vorgehen der Reihe nach hat sich immer dann bewährt, wenn man Teilnehmer dabei hat, die sich ansonsten eventuell nicht trauen würden etwas zu sagen. Auch wenn der Chef dabei ist, habe ich gute Erfahrungen mit dem Abfragen nach der Reihe gemacht. So stehen später nicht nur Chef-Idee an der Pinwand.
    Die Aufgabe des Moderators besteht darin, den Ideenfluss am laufen zu halten (z.B. mit Reizfragen oder Herstellen von Querverbindungen) und für die Einhaltung der Regeln zu sorgen.
    Die Erfahrung zeigt, dass nach ca. 15 Minuten die Ideenflut weniger wird. Es hat sich bewährt eine Pause einzuschieben und danach noch einmal weiter zu machen.
  3. Auswertung/ Selektion/ Abschluss
    Im letzten Schritt werden die gefundenen Ideen dann noch ausgewertet. Oftmals hat man sehr schnell umsetzbare Ideen dabei. Andere Ideen können auch gleich komplett verworfen werden (Achtung: verwerfen heisst nicht wegwerfen! Aber dazu später mal mehr, wenn es um das Thema Ideenmanagement geht). In dieser Phase wird entschieden, wie es mit den gefundenen Ideen weitergeht. Konkrete Maßnahmen können definiert werden. Es ist wichtig, dass jeder am Brainstorming beteiligte weiss, was mit seinen Ideen nun geschehen wird.

 

Eine Brainstorming-Session dauert in der Regel ca. 1 Stunde, kann aber auch mal länger gehen. Eine Dauer von mehr als 1,5 Stunden würde ich nicht empfehlen, da irgendwann auch die Spannung in der Gruppe verloren geht.

Bleibt noch die Frage zur Zusammensetzung der Teilnehmer. Wen soll man einladen? Das hängt aus meiner Sicht sehr stark von der Aufgabenstellung ab. Bei sehr spezifische (z.B. technische) Fragestellungen macht es Sinn Personen einzuladen, die das Problem tatsächlich verstehen können. Wichtig für den Moderator ist, hier darauf zu achten, dass tatsächlich ein Brainstorming stattfindet und keine Fachdiskussion. Bei weniger spezifischen Aufgabenstellungen ist man freier in der Zusammensetzung. Ein Erfahrung zeigt: Seien Sie mutig und laden Sie ruhig auch mal jemanden ein, der auf den ersten Blick nicht in Ihre Zielgruppe passt und Sie werden überrascht sein, welche Ergebnisse hierdurch entstehen.

Also, legen Sie los und seien Sie kreativ!

Jan 19
2009

Bosch lanciert Innovationsportal für Anwender

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Produktentwicklung, Lösungen, Kunde, Kreativität, Innovationsprozess, Innovationsportal, Ideen, Erfindungen, Elektrowerkzeuge, Bosch

Frank Pfeiffer

Mit einem eigenen Innovationsportal will auch Bosch die Innovationspotentiale der Kunden und Anwender für die Produktentwicklung nutzen. Durch die interaktive Website www.bosch-pt-innovation.de erhalten Verwender von Elektrowerkzeugen erstmals die Möglichkeit, aktiv am Innovationsprozess von Bosch Power Tools Teil zu nehmen. Über das Innovationsportal hat jeder Kunde / Anwender von Elektrowerkzeugen die Chance, seine konkreten Verbesserungsideen, Lösungen, Konzepte, Erfindungen, Schutzrechtsanmeldungen und Schutzrechte einzureichen. Zur Registrierung sind nur wenige Angaben erforderlich.

Der Vertrauensvorschuss gegenüber Bosch basiert auf klaren, in den Nutzungsbedingungen niedergelegten, Rahmenbedingungen. Die Rechte an jeder Idee bleiben beim Erfinder. Ein spezialisiertes Innovationsteam prüft alle eingehenden Vorschläge und gibt diese gegebenenfalls an die zuständigen Experten weiter. Voraussetzung für die Berücksichtigung einer Idee ist, dass sie neu, relevant für den Markt und technisch realisierbar ist. Auch sollte sie sich in das bestehende Produktprogramm von Bosch Power Tools einfügen oder dieses sinnvoll ergänzen. Besteht konkretes Interesse an einem Konzept, so nimmt Bosch direkt Kontakt mit dem Ideengeber auf.

“Mit dem neuen Portal können all die Ideen, die uns heute eher zufällig per Mail, Post oder Anruf erreichen, systematisch erfasst und effizient weiter verfolgt werden”, sagt Armin Czeppel, Innovations-Manager bei Bosch Power Tools. “Das Potenzial an Innovatoren umfasst Millionen von Verwendern. Pro Jahr geben heute schon beispielsweise rund 3 000 Anrufer bei unserer Hotline konstruktive Anregungen zu Elektrowerkzeugen. Wenn wir nur einen Teil der Anrufer motivieren können, diese Ideen konkret zu beschreiben oder mögliche Lösungen in das Portal zu stellen, sind wir wieder einen Schritt weiter bei der kundennahen Produktentwicklung”.

gelesen auf: ie-magazin

 

Jan 12
2009

2009 Europäisches Jahr der Kreativität und Innovation

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Zukunftsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Kreativität, Innovationsfähigkeit, Innovation, Ideen, Europa, Deutschland

Frank Pfeiffer

Die Europäische Union hat das Jahr 2009 zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation erklärt. Damit soll die herausragende Bedeutung geistigen Schaffens für die Zukunftsfähigkeit Europas deutlich gemacht werden. Eröffnet wurde das Jahr mit einer Auftaktveranstaltung in Prag.

Kreativität und Innovation sind zentrale Elemente der heutigen wissensbasierten Gesellschaften Europas, um den Chancen und Herausforderungen der Globalisierung wirksam begegnen zu können. Beide sind eng verknüpft, denn persönliche Kreativität ist unabdingbare Voraussetzung für die Innovationsfähigkeit einer Gesellschaft. Kreativität hat vielfältige Facetten und Kontexte von Kunst und Design über Wissenschaft bis hin zur unternehmerischen Kreativität. Gemeinsamer Nenner ist, dass Kreativität die Grundlage bietet für die erfolgreiche Umsetzung von innovativen Ideen in allen Bereichen. In diesem Kontext spielt die allgemeine und berufliche Bildung eine wichtige Rolle, da sie ein entscheidender Einflussfaktor auf Kreativität, Innovationsleistung und damit auch Wettbewerbsfähigkeit ist.

Ziel des Europäischen Jahrs 2009 ist es, Kreativität als Motor für Innovation und als entscheidenden Faktor für die Entwicklung von persönlichen, beruflichen, sozialen und unternehmerischen Kompetenzen herauszustellen. Deutschland unterstützt die Initiative der Europäischen Union, Kreativität und Innovation zu fördern und 2009 europaweit in den Fokus zu stellen. Das Europäische Jahr setzt zudem einen wichtigen Impuls im Wissenschaftsjahr 2009 „Forschungsexpedition Deutschland“.

Auf der Website www.ejki2009.de finden sich ein Veranstaltungskalender sowie umfassende Informationen über Projekte, Aktionen und Veranstaltungen, die in Deutschland stattfinden.

gelesen auf: www.ejki2009.de

Autoren

Jörg Walter

Jörg Walter

TMG Karlsruhe

XING

Carmen Siegeler 

Carmen Siegeler 

TMG Karlsruhe

XING

Carmen Siegeler

Joachim Raida

TMG Karlsruhe

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