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Dez 14
2009
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Als Innovationsnetzwerk würde man das Modell Hohenlohe e.V. auf den ersten Blick wohl nicht bezeichnen. Wenn man genauer hinschaut, dann erfüllt es jedoch alle Kriterien:
- Viele unterschiedliche Unternehmen, teilweise sogar Wettbewerber, engagieren sich und arbeiten zusammen
- Erarbeitetes Wissen wird unter den Netzwerkpartnern gleichberechtigt geteilt
- Transparenz, Offenheit und Vertrauen prägen die Zusammenarbeit
Worum geht es? In der Region Hohenlohe in Baden-Württemberg hat sich ein Netzwerk von Unternehmen gebildet, das sich mit der Thematik des nachhaltigen Wirtschaftens, der Energieeffizienz und deren Umsetzung im betrieblich Umfeld beschäftigt. Insgesamt sind mehr als 120 Unternehmen beteiligt, darunter so namhafte wir Würth Elektronik und ebm-Papst. Im Mitgliederverzeichnis finden sich jedoch nicht nur große Firmen, sondern auch kleine, teilweise handwerklich geprägt Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern.
In mehreren Arbeitskreisen werden regelmäßig die Themen Energie, Abfall und Umwelt, Sicherheit und Gesundheit bearbeitet. Hinzu kommt die Beteiligung an Projekten, wie z.B. dem Know-How-Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, oder dem Projekt BE SMARTER, bei dem es darum geht eine E-Learning Lösung für den Aufbau von Umweltmanagementsystemen aufzubauen.
Insgesamt eine sehr interessante Initiative, die zeigt wie durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Unternehmen einen Mehrwert für jeden Einzelnen erzielt werden kann. Ist das nicht eines der Kernanliegen von Open Innovation?

