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Der Blog zum Innovationsmanagement

News, Gedanken, Tipps und Information zum Innovationsmanagement im allgemeinen und zu Open Innovation im speziellen.

Tag >> Produkte
Jan 24
2009

future parc zeigt, wie wir morgen leben und arbeiten

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Wissenschaft, Wirtschaft, Produkte, Hochschulen, Green-IT, Deutschland, CeBIT

Frank Pfeiffer

Der wichtigste CeBIT-Treffpunkt für Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, der future parc, präsentiert sich 2009 größer und vielfältiger denn je. Unter dem Motto "Leben 2020" stellen auf rund 6 000 Quadratmetern führende Forschungseinrichtungen, Bundesministerien, Hochschulen und Unternehmen innovative High-Tech-Lösungen und technologische Visionen vor.

In Halle 9 können Besucher Produkte und Lösungen erleben, die kurz vor ihrer Marktreife stehen oder noch auf ihre große Entdeckung warten. Bereits in der Vergangenheit haben viele Themen im future parc ihr CeBIT-Debüt gefeiert, bevor sie als eigener Messeschwerpunkt gezeigt wurden. Ein Beispiel ist das Thema Green IT, das 2008 erstmals als Sonderschau präsentiert wurde und zur CeBIT 2009 als Green IT World in Halle 8 in fünffacher Größe ausgerichtet wird.

Das vernetzte Arbeiten rund um den Globus im Zeitalter der Webciety haben sich die Innovationsspezialisten des Hasso-Plattner-Instituts an der Universität Potsdam auf die Fahnen geschrieben. Gemeinsam mit ihren kalifornischen Kollegen von der "d.school" des Hasso Plattner Instituts of Design an der Stanford University im Silicon Valley wollen sie auf der CeBIT 2009 demonstrieren, wie dank digitaler Vernetzung grenzüberschreitende Teamarbeit funktioniert und unterschiedliche Zeitzonen geschickt genutzt werden. Während der gesamten Messelaufzeit werden sie eine Art Innovations-Schule betreiben, an der sich CeBIT-Besucher und Internetnutzer gleichermaßen beteiligen können. Aufgabe wird sein, neue Ideen für  Produkte und Dienstleistungen zu den Topthemen der CeBIT zu entwickeln.

gelesen auf: www.pressebox.de

Jan 16
2009

OECD Studie: Trend geht zu offenen Innovationsstrukturen in globalen Netzwerken

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Studie, Produkte, Pharma, Open Innovation, OECD, Luftfahrt, Kunde, Konsumgüter, Innovationsnetzwerk, Hochschulen, Forschung und Entwicklung, Elektronik, Deutschland, Chemie, Automobilindustrie

Frank Pfeiffer

In einer aktuellen Studie zu Open Innovation im globalen Umfeld kommt die OECD und Experten verschiedener Länder zum Ergebnis, dass neue Produkte und Dienstleistungen zu kreieren, für Unternehmen immer teurer und gleichzeitig riskanter wird. Befragt wurden 59 Unternehmen aus zwölf Ländern (Belgien, Deänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Japan, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweiz und Russland), wobei der Schwerpunkt auf Großunternehmen mit Hightech-Fokus lag. Neue und alte Erkenntnisse der Wissenschaft zum Innovationsmanagement geben einen Überblick zum Themenfeld Open Innovation und runden die Studie ab.

Seit Mitte der 1980er, und in der letzten Dekade besonders stark, gehen immer mehr Unternehmen dazu über zum Zeck der Innovation zu kooperieren. Produktionsbetriebe und Dienstleister werden nach der Studie ihr Angebot künftig noch stärker in Kooperation mit ihren Zulieferern und Kunden und entwickeln.

Gleichzeitig belegt die Studie aber auch, dass die Bereitschaft der Unternehmen mit ihren Kunden zusammen zu arbeiten, aktuell im internationalen Vergleich recht unterschiedlich ausgeprägt ist: In Finnland beträgt die Quote 93 %, in Spanien 23 %. Deutschland liegt mit 51 % im Mittelfeld.Zur Spitzengruppe zählt Deutschland, wenn es um Partnerschaften mit Hochschulen geht: 53 % der Unternehmen haben bereits entsprechende Erfahrungen gemacht. Andere öffentliche und private Forschungseinrichtungen sowie Zulieferer und Konkurrenten spielen als FuE-Partner derzeit nur eine Nebenrolle.

"offene Innovation" ist nach den Ergebnissen der Studie für die meisten der Befragten bisher lediglich ein zusätzliches Geschäft. Fast drei Viertel der Unternehmen investieren rund 80 % ihres gesamten FuE-Etats in hausinterne Tätigkeiten, insbesondere aus Angst im Hinblick auf den Schutz vielversprechender Neuentwicklungen. Der Grad der Offenheit den Unternehmen im Innovationsprozess verfolgen, hängt von diversen Faktoren ab: z.B. Bedeutung / Potential der zu entwickelnden Technologie, Unternehmensgröße und Charakteristika der Industrie.

Die Dynamik des Wissens, die kurzen technologischen Lebenszyklen, der globale Wettbewerb zwingen einige Branchen besonders stark zur "offenen Innovation". Betroffen nach Studie der OECS sind vor allem Telekommunikation, Elektronik, Pharma und Chemie. Die Fahrzeugindustrie, die Luftfahrt und die Produzenten schnelllebiger Konsumgüter geraten laut OECD aber ebenfalls verstärkt unter Druck.

Die Globalisierung hat die Anzahl möglicher Partner für deutsche Unternehmen drastisch erhöht. Noch konzentrieren sich die FuE-Investitionen Deutschlands gemäß der Studie auf die USA, die EU und Japan. Doch es wäre ein Fehler in diesen Zusammenhang zukünftig nicht das Potential von China, Indien und Russland zu nutzen. Mit ihren relativ gut entwickelten Bildungssystemen produzieren China, Indien und Russland zahlreichen wissenschaftlichen Nachwuchs bei niedrigen Löhnen. In 2006 gab es laut OECD in China bereits 1,2 Mio. Forscher, in der ganzen EU waren es 1,3 Mio.

Knapp 70 % der befragten Unternehmen beabsichtigten daher, mehr FuE-Aktivitäten ins Ausland - und insbesondere in diese Länder - zu verlagern. Vor allem internationale Konzerne verfolgen eine radikale Strategie der Internationalisierung von F&E, wobei die Nähe zu wichtigen Märkten und ausgelagerten Produktionsstätten als entscheidend bewertet wird.

Dez 29
2008

Dänemark fördert "Open Innovation"

Geschrieben von Frank Pfeiffer in Studie, Produkte, Open Innovation, Mitarbeiter, Kunde, Dänemark

Frank Pfeiffer

Das dänische Wirtschaftsministerium hat für die Jahre 2007 bis 2010 ein Förderprogramm aufgesetzt, das die Verbreitung von Methoden für anwendergetriebene Innovationen im öffentlichen und privaten Bereich mit 100 Millionen Dänischen Kronen unterstützt (PDF).

Anstoß für das Förderprogramm gaben die Forschungsergebnisse des Amerikaners Eric von Hippel, der schon vor Jahren feststellte, dass Kunden in der Regel die besten Kenner der Produkte seien, da sie am besten wüssten, was ihnen nützt. So fand Hippel heraus, dass es Anwender waren, die 82 Prozent der Funktionsfähigkeiten von wissenschaftlichen Instrumenten wie Elektronenmikroskopen entwickelten.

Mit dem Förderprogramm sollen für verschiedene strategische Bereiche neue Produkte, Dienstleistungen und Konzepte entwickelt werden. Zu den strategischen Bereichen, in denen Dänemark über besondere Kompetenzen verfügt, gehören Umwelt- und Energietechnologien, Konstruktion, Gesundheit, Design und Nahrungsmittel. Ein weiterer Bereich betrifft bereichsübergreifende Themen wie etwa gesellschaftliche Probleme, die ein vielversprechendes Marktpotenzial versprechen. Im Vorlauf zum Förderprogramm erarbeitete Jørgen Rosted eine Studie namens "User-driven innovation” (PDF), die zahlreiche interessante Ergebnisse dokumentiert. So etwa die überraschende Feststellung, dass größere Unternehmen eher auf Anwenderbedürfnisse bei der Entwicklung ihrer Produkte eingehen.Interessant ist auch die folgende Aufstellung über die Inspirationsquellen für Innovation: Die eigenen Mitarbeiter und Kunden gehören demnach mit Abstand zu den Hauptquellen für Innovationsimpulse.

Autoren

Jörg Walter

Jörg Walter

TMG Karlsruhe

XING

Carmen Siegeler 

Carmen Siegeler 

TMG Karlsruhe

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