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Mär 16
2010
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Deutsche Bank Research hat Ende Januar 2010 eine Studie mit dem Titel "Innovative Köpfe braucht das Land!" vorgestellt. Neben interessanten Ergebnissen bezüglich der Innovationsaktivität von Deutschland im internationalen Umfeld wird auch ein Vergleich der einzelnen Bundesländer untereinander präsentiert, wobei folgende acht Indikatoren berücksichtigt wurden:
- Forschungs-und Entwicklungsausgaben in % des BIP
- Beschäftigte in Forschung und Entwicklung in % der Erwerbspersonen
- Hochschulabschlüsse in % der jeweiligen Altersjahrgänge
- Erwerbstätige in % der Erwerbspersonen
- Produktivität (BIP / Erwerbstätige)
- Wanderungssaldo 18 -65 Jähriger in % der Bevölkerung
- Gründungsintensität, Gründer je 10.000 Erwerbstätige
- Patentanmeldungen pro 100.000 Einwohner
Baden-Würtemberg schneidet im Bereich Innovationskraft erneut besser ab als die anderen Bundesländer (vgl. hierzu Baden-Württemberg besitzt die besten Innovationsbedingungen im Ländervergleich) - dies jedoch auch im Hinblick auf die Veränderungsdynamik in den letzten fünf Jahren! Was sich häufig auf Unternehmensebene zeigt, bestätigt sich auch auf Länderebene. Die Studie weist auf folgende Maßnahmen zur Erhöhung der Innovationskraft hin:
- Wissens-und Kompetenzzusammenführungen
- Kollaborationen, strategische Zusammenarbeit - "Projektwirtschaft"
(„glokale", kooperative Wertschöpfung in eigenständigen, temporären Projekten) - neue Kombinationen von Wissensfeldern (Wissen unterschiedlicher Disziplinen) mit bestehenden Produkten/Dienstleistungen zur Sicherung von Nischen
Es ist erfreulich, dass Veränderung hierzulande mehr und mehr als Chance verstanden wird. In einer sich immer schneller verändernden Welt hängt Top-Performance zunehmend von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ab.
Studie von Deutsche Bank Research: Innovative Köpfe braucht das Land!

In einer aktuellen 